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Presse - Jugendkino soll regelmäßig Filme zeigen
Solveig Backhaus gibt Vorsitz des Jugendparlaments ab / Nachfolger wird Philipp Glahé
![]() Solveig Backhaus (2.v.l.) verlässt das Jugendparlament. Dafür sind Ann-Christine Scholz, Philipp Glahé und Carolin Heisig (v.l.) neu im Amt. FOTO: KATRIN SEIDELMAYER |
| Nach mehr als vier Jahren Engagement verlässt Solveig Backhaus das Jugendparlament, als Nachfolger wählten die Jugendlichen am Montag Philipp Glahé. Bei der Sitzung im Rathaus diskutierten sie außerdem über ein Jugendkino. Von KATRIN SEIDELMAYER GANDERKESEE. „Ich bin schon ein bisschen traurig, denn die Mitarbeit hat mir immer sehr viel Spaß gemacht“, sagt Solveig Backhaus. Als 15-Jährige begann sie, sich politisch zu engagieren, bereits ein Jahr später wurde sie zur Vorsitzenden des Jugendparlaments gewählt. Nun ist sie 19 Jahre alt und steht kurz vor ihrem Abitur. Da wird es Zeit für was Neues, doch die junge Frau denkt gerne an ihre Erfolge als Parlamentsvorsitzende zurück: „Eine für mich wichtige Amtshandlung war ein Vortrag über Mobbing. Den habe ich organisiert, er fand vor ein paar Jahren im Gymnasium Ganderkesee statt.“ Generell habe auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde immer sehr gut geklappt. Künftig wird nun Philipp Glahé das Jugendparlament leiten, er ist in der Sitzung zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. „Offiziell war ich vorher nur Protokollführer“, erzählt der 18-Jährige, „aber ich habe in der letzten Zeit schon viel mehr gemacht.“ Weiterhin wählten die Jugendlichen die 15-jährige Carolin Heisig zu Schriftführerin und die gleichaltrige Ann-Christine Scholz zu deren Stellvertreterin. Arvid Spiggelkötter wurde in Abwesenheit zum zweiten Vorsitzenden ernannt. Neben Neuwahlen stand das Thema „Jugendkino“ auf der Tagesordnung. Philipp Glahé berichtet: „Wir möchten eine Filmreihe im Rathaus starten, bei der Filme mit interessanten Themen für Jugendliche gezeigt werden sollen.“ Die Filme mit Themen wie „Mensch“ und „Umwelt“, so der Vorsitzende weiter, könnten die Grundlage für eine anschließende Diskussion mit Vertretern aus Umwelt und Politik bilden. „Wir versuchen die Idee so zeitnah wie möglich umsetzen. Das Jugendkino soll regelmäßig stattfinden“, sagt der 18-Jährige. Auch zur aktuellen Sauna-Debatte nahmen die Jugendlichen am Montag Stellung und bewerteten das Vorhaben positiv. Glahé: „Auch wenn Jugendliche die Sauna vielleicht nicht so stark nutzen, bleibt dadurch das Freibad erhalten und der Modernisierungsprozess wird eingeleitet.“ |

