 | Willkommen auf der ersten offiziellen Schüler-Online-Zeitung der Realschule Ganderkesee!! | Nach langwieriger und ausgiebiger Teamarbeit in unserem Wahlpflichtkurs – Politik freuen wir uns Euch nun unsere erste Ausgabe präsentieren zu dürfen. Unsere Beiträge und Artikel stammen von Schülern der 9.ten und 10.ten Klassen, die den Wahlpflichtkurs genutzt haben, um Artikel, Texte und Umfragen in Gruppenarbeit zu erstellen. Diese Informationsauswahl und Thematisierung der selbsterstellten Artikel ist den Schülern freigestellt, es handelt sich also meist ausschließlich um Themen die den Autor des Artikels selbst beschäftigen oder interessieren. Diese Online-Zeitung richtet sich an alle interessierten Schüler, Eltern, Lehrer und sonstige Internetnutzer, die sich einen Eindruck des WPK – Politik der Realschule Ganderkesee verschaffen möchten. | Da wir keine professionelle Redaktion sind, können wir leider nicht für die Richtigkeit der in den Artikeln angegebenen Informationen garantieren. Aber selbstverständlich gibt sich jeder Schüler die größtmöglichste Mühe die richtigen Fakten zu benennen. | Die Redaktion | |
 | | DIE EUROPÄISCHE UNION | | In dieser Reportage, geht es über eine Einführung in das Thema Europa! | | Warum ist Europa ein wichtiges Thema für uns Schüler? | | Gerade wir, als Schüler, sollten uns mit Europa genau auseinandersetzen. Immerhin bietet Europa vielen von uns eine gesicherte und wohlhabende Jugend. Aber die Eu ist auch verpflichtet uns Jugendlichen zu unterstützen und zu fördern. (Es stützt sich auf den Artikel 149 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft und ist das vorrangige Instrument der EU zur Förderung der Zusammenarbeit im Jugendbereich). | | Die Eu will besonders dazu anregen | - die Mobilität junger Menschen zu fördern
| - Eigeninitiative und Kreativität zu entwickeln und auszuprobieren
| - andere Kulturen kennen zu lernen
| - Toleranz und Solidarität zu entwickeln
| - das zusammenwachsende Europa zu erfahren und aktiv zu unterstützen
| | Schlüsselqualifikationen für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung zu erwerben Die Eu unterstützt außerschulische Aktivitäten. Diese gliedert sie in 5 Teilbereiche auf | - Aktion 1 - Jugendbegegnungen Bi-, tri- und multilaterale Jugendbegegnungen in Gruppen
| - Aktion 2 - Europäischer Freiwilligendienst Individuelle und multilaterale Freiwilligendienste von 3 Wochen bis zu 1 Jahr
| - Aktion 3 - Initiativen Jugendlicher Jugendinitiativen und Future-Capital Projekte
| - Aktion 4 - Gemeinsame Aktionen Projekte und Aktivitäten in Verbindung mit den EU-Programmen zur allgemeinen und beruflichen Bildung (Sokrates und Leonardo)
| - Aktion 5 - Unterstützende Maßnahmen Projekte für Fachkräfte und andere Akteure in der internationalen Jugendarbeit
| Das EU-Aktionsprogramm JUGEND hat eine Laufzeit von 7 Jahren 2000-2006 und ist für diese Zeit mit einem Budget von 520 Mio Euro ausgestattet. Die Verantwortung für die Umsetzung des Programms liegt bei der Europäischen Kommission, die dabei von momentan 32 Nationalagenturen in 30 europäischen Ländern unterstützt wird. Eine davon ist JUGEND für Europa, die Deutsche Agentur für das Aktionsprogramm JUGEND. | Quelle: www.europa-jugend.de | |
 | | Zwischen Havannas und Bananen | Die Republik Kuba übt auf viele Menschen eine starke Anziehung aus. Manche fasziniert ihre Geschichte, einige der politische Aspekt und andere, interessieren sich für seine Kultur und die verschiedenen Lebensarten. Aus diesem Grund haben wir uns zusammengetan, um euch Kuba etwas näher zu bringen und euch folgende Infos zusammenzustellen: | | 1. Geographische Daten | | 2. Geschichte Kubas | | 3. Medien in Kuba | | 4. Häufige Klischees | Häufige Klischees über Kuba an unserer Schule | | Um herauszufinden, welches Bild Schüler der Realschule-Ganderkesee von der kubanischen Kultur haben, stellten wir 12 Jungen und 13 Mädchen aller Klassenstufen die folgende Aufgabe: | | Schreibe die ersten 3 Dinge auf, die dir bei dem Begriff Kuba einfallen. | | Ihre Aussagen wurden gesammelt, ausgewertet und die am häufigsten genannten Punkte in diesem Artikel zusammengefaßt. | | Bei dem Begriff Kuba dachten je drei der Befragten an mindestens einen der folgenden Begriffe: | - Karibik, Insel, Drogen und/oder die Kubakrise.
| - Fünf der befragten Personen stellten sich einen weißen Sandstrand vor und
| - sieben von ihnen dachten an die Sonne.
| - Doch der am häufigsten genannte Gedanke (mit sage und schreibe neun Stimmen) bei dieser Umfrage ist: Die Zigarre!
|  | | Ein paar Informationen über Kuba | Fläche: ca. 110.860 km² Einwohner: ca. 11,103,000 Durchschnittliche Bevölkerungsdichte: ca. 100 Einwohner pro km² Hauptstadt: Havanna. Seit 1959 ist Kuba eine Sozialistische Republik. Früher war es eine spanische Kolonie weswegen in Kuba spanisch gesprochen wird. Die Republik ist ein Archipel mit etwa 4.500 größeren und kleineren Inseln; die zwei bekanntesten Inseln der großen Antillen sind Kuba und die Isla de la Juventud (Insel der Jugend). Das kubanische Archipel liegt im Westen des Karibischen Meers. | Geschichte Kubas | 1492 von Kolumbus für die westliche Welt zugänglich und 1511offiziell zu einer spanischen Kolonie gemacht, wurde Kuba 1763 von den Briten erobert, mußte jedoch noch im selben Jahr für Florida wieder an die Spanier abgetreten werden. 1898 mußte Spanien, Kuba an die USA abgeben. 1901 erhielt Kuba seine erste, eigene Verfassung, wobei die USA den Flottenstützpunkt Guantanamo einrichteten um bei möglichen Eskalationen oder Machtübergriffen radikaler Parteien sofort einsatzbereit zu sein. Dann endlich wurde Kuba zu unabhängigen Republik erklärt. Jedoch weiterhin wirtschaftlich von den Vereinigten Staaten dominiert. Diese übernahmen jedoch weiterhin zu viel Kontrolle, wogegen sich Kubas Regierung und Teile der Bevölkerung wehrten. Dies führte letzten Endes dazu, dass das Archipel sich weitestgehend vom Einfluss der Vereinigten Staaten befreite, wobei es von der einen Misere in die nächste rutschte, da der Diktator Fulgencio Batista für die Zeit von 1952-58 die Regierungsgewalt für sich beanspruchte. Seit 1959 ist Kuba eine sozialistische Republik unter der Führung Fidel Castros | Zu Fidel Castro | Geboren 13. August 1926 in der Kubanischen Provinz Oriente, besuchte er eine katholische Schule und studierte an der Universität von Havanna Sozialwissenschaften und Jurisprudenz. 1950 schloß er mit diesem ab. Nachdem er am 26 Juli 1953 einen gescheiterten angriff gegen die Kaserne von Santiago geleitet hatte, wurde er zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. 1955 wurde Castro amnestiert und ging ins Exil nach Mexiko, von wo er am 11 Dezember 1955 an der Spitze der 82 Mann starken Guerilliabewegung „Bewegung des 26.Juli“ zurückkehrte, um den Diktator Fuigencio Bastia zu stützen. Während der Kämpfe kamen 70 seiner Leute ums leben. Nach langen Kämpfen und mit Hilfe der Kubanischen Bevölkerung schafften er und seine Männer es im Dezember 1958 in Havana einzumarschieren. Im Januar 1959 konnten Castro und seine Leute Bastia stürzten. Fidel Castro wurde der Ministerpräsident der neuen, kubanischen Regierung. | | Castro, der bekennender Marxist war, gestattete den UdSSR Abschussbasen für Nuklearraketen auf Kuba zu errichten, die damit drei Hauptziele verfolgten: | | 1. Absicherung von Casros Macht gegen eine erneute Invasion von außen. | | 2. Etablierung eines politischen Vorpostens in der Amerikanischen Hemisphäre. | | 3. Absicherung des Machteinflusses der UdSSR durch die Gewinnung einer weiteren „nuklearen Option“ gegen die USA. | Dies löste jedoch die Kubakriese zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion aus, als im Juni 1962 mit dem Bau begonnen wurde. Während dieses Konfliktes, der sich bis Anfang Januar des Jahres 1963 hinzog, währe es beinah zum Millitäreinsatz und möglichem Vernichtungswaffengebrauch gekommen. |  | Zeitungen und Zeitschriften in Kuba | In Kuba gibt es drei große Tageszeitungen, die landesweit zu lesen sind. Granma International, die Zeitung der kommunistischen Partei, ist die mit der höhsten Auflage. Sie erscheint in fünf Sprachen, unter anderem auch in Deutsch. Interessierte können sie unter www.granma.cu/aleman ordern. Die zweit häufigst publizierte Zeitung, Juventud Revelde, erreicht eine Auflagenhöhe von insgesamt 260 000 Exemplaren. Die dritte in diesem Sinne ist die, des kubanischen Gewerkschaftsbundes, mit einer Auflagenhöhe von 68 000 Stück. Sie er scheint wöchentlich. Außer diesen Zeitungen gibt es auch noch über 270 regelmäßig erscheinende Fachzeitschriften. Allerdings gibt noch einiges zum Thema Pressefreiheit zu sagen. Kuba ist eine sozialistische Diktatur, Pressefreiheit ist dort ein Wort, welches bringt Vergeltung und Mord. In diesem Land kann frei gesprochen werden, doch nur das, was der Regierung paßt. Beispiel: Wenn man sich hier für Demokratie in Kuba einsetzen will, wird man in Ruhe gelassen und einem wird gesagt „Ja, vertritt deine Meinung“. In Kuba hingegen heißt es wohl eher „Behalt deine Gedanken für dich, oder du verlierst deinen Job“, das ist natürlich nur symbolisch, doch ist es üblich Journalisten, die etwas gegen das Regierungssystem Kubas haben in Gefängnisse zu stecken. | Journalistische Institutionen | | In Kuba gibt es zwei Kommunikationsvereine und einen Journalistenverband die Informationen weiterleiten und sich für die Wahrung der Rechte von Kubanischen Journalisten einsetzen. | | Die Kubanischen Informationsargenturen heißen AIL undPL wobei sich die PL eher auf südamerikanische Medien konzentriert anstatt nur auf kubanische wie AIL. | Quelle: Brockhaus Enzyklopädie - Encarta 2000 - Kubanische Botschaft.de | |
| Regierung arbeitet an Steuererhöhung auf „Alcopops“ | | Ziemlich süß, extrem bunt und sehr umstritten: Alkoholische Fertig-Mixgetränke, auch "Alcopops" genannt. Nachdem Suchtexperten höhere Steuern und Warnhinweise gefordert haben, wird nun auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung aktiv . |  | „Unsere Ärzte haben wiederholt gewarnt, dass immer mehr Kinder und Jugendliche sogenannte Alcopops, das sind Mixgetränke auf der Basis von Rum, Wodka oder Whiskey, bis zum Umfallen trinken“, gibt unsere Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marion Caspers-Merk zu bedenken. Vor allem junge Frauen und Mädchen würden durch den süßen Geschmack regelrecht dazu verführt mehr als üblich zu trinken. Aufgrund von Süßungsmitteln ist der Alkohol nicht im Geschmack bemerkbar, aber man spürt im Blut um so mehr. Nachdem Suchtexperten Alarm schlagen und rapide Steuererhöhungen fordern, wird nun auch das öffentliche Interesse an dieser Problematik geweckt. So haben schon viele Eltern Erfahrungen mit ihren betrunkenen Kindern sammeln müssen, wenn diese nach einer Feier kaum mehr laufen konnten und dann doch das elterliche Auto als Transportmittel bevorzugten. Positive Resonanz gegenüber einer Steuererhöhung ist vor allem von Seiten der älteren Generation wahrzunehmen, schließlich hätte es so etwas damals nie gegeben. Handelsübliche Alcopops sehen zwar harmlos aus, eine Flasche enthält aber einen doppelten Schnaps. Um den Konsum von Alkoholischen Mixgetränken drastisch zu verringern, möchte man in der Bundesrepublik dem Beispiel Frankreichs folgen: 1997 wurde bei unseren Nachbarn eine Zusatzsteuer eingeführt, die den Verkaufspreis im Handel im Durchschnitt verdoppelt hat. Danach ist dort der Markt für Alcopops praktisch zusammengebrochen. Die jetzt bei uns geforderte Zusatzsteuer von 87 Cent pro Flasche wird aber von Kritikern stark bemängelt. Sie gelte nur für die Hersteller von Alcopops und verstoße so gegen das Grundgesetz, welches besagt, dass jeder vor dem Gesetz gleich zu behandeln ist. Die Hamburger Firma Bacardi ist Deutschlands größter Hersteller von alkoholischen Mixgetränken. Ihr gehören Marken wie Rigo oder Bacardi Breezer. Der extreme Anstieg des Konsums ist in der vergangenen Verkaufsstatistik deutlich zu erkennen: Die Firma Bacardi konnte einen Verkauf von rund 70 Millionen Flaschen im Jahre 2002 verzeichnen. Das sind 60 Millionen Flaschen mehr als im Vorjahr 2001. In verkaufsstarken Monaten kam die niedersächsische Niederlassung kaum mit der Produktion nach. Der Verkaufsriese hat in einer Pressekonferenz bestätigt, dass man einer Anbringung von Warnhinweisen auf den Flaschenhälsen zustimme: „Schließlich liegt die illegale Abgabe an Jugendliche unter 18 Jahren auch nicht in unserem Interesse“ betonte HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr. Auch Werbung und Marketing richte sich nach Aussagen Hubertus’ eindeutig nicht an Jugendliche und Minderjährige. Eine Aussage die wohl viele Kritiker bezweifeln dürften. | Quelle: Frankfurter Allgemeine, sueddeutsche | |
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