Impressum | Links | Willkommen arrow Ehemalige arrow 2008-2000 arrow Abschluss 2004 arrow Presse - Alle Steinacker-Schulen am Programm beteiligt
Presse - Alle Steinacker-Schulen am Programm beteiligt
NORDWEST-ZEITUNG, 29. Mai 2004
Alle Steinacker-Schulen am Programm beteiligt
KONZERT Jugendliche zeigen das Gelernte
Image
Die Klasse 3 der Schule am Habbrügger Weg hatte für ihren Kanu-Son (Bild) das entsprechende Gerät auf die Bühne geholt - natürlich ein “Kanu”. BILD: BENNO HESPE

GANDERKESEE/SP - Etwas aufgeregt waren sie schon, wenn sie es auch nicht so direkt zugeben wollten. Bei der Probe mittags habe alles gut geklappt - so konnten die Mitwirkenden des Schulkonzerts am Donnerstagabend in der Pausenhalle von Gymnasium und Realschule eigentlich ganz locker an die Sache herangehen. Und das taten sie in dem gemeinsamen Konzert der Schulen des Schulzentrums Ganderkesee dann auch.
Das Programm des Abends, zu dem Realschul-Leiter Joachim Hüneberg Eltern, Geschwister, Lehrer und Mitschülerinnen sowie -mit-schüler begrüßte, war mit Chorgesang und Instrumentaltiteln recht bunt gemischt. Unter der Gesamtleitung von Peter Johannesdotter reichte es vom Rap bis zum Spiritual, von der folkloristischen Popmusik bis zum Rock-Jazz. Auch Bläsermusik und Tanz wurden geboten.
Die Veranstaltung war das Ergebnis des Musikunterrichtes der vier Schulen des Steinacker-Zentrums. Den Anfang machten die Klasse lOa des Gymnasiums und Mitglieder des Schulchores unter der Leitung von Manfred Seidl. Im weiteren Verlauf des rund ein-einviertelstündigen Konzerts zeigten die Klassen 3 und 6a der Schule am Habbrügger Weg und der von Peter Johannesdotter geleitete Wahlpflichtkurs Musik der Realschule ihr musikalisches Können.
Ausschnitte von dem, was sie im Unterricht gelernt hatten, hatten auch die Bläserklasse 5a der Orientierungsstufe, Mädchen der 6f der OS (mit einem Jazzdance) sowie Rockbands des Gymnasiums zu bieten. Da erklangen unter anderem der Rap „Rauchfreie Schule", ein Kanu-Song oder Spirituals wie „Oh when the Saints go marching in".
Jugendliche Chormitglieder waren die ersten, die nach ihrem Auftritt vor dem Gymnasium zu einer Zigarette griffen. Es sei doch nicht so schlimm gewesen, vor einem großen Publikum zu singen, meinte eine Schülerin. Man habe ja keine Solonummern gesungen.